Weinprobe – was muss ich beachten?

Sie möchten eine private Weinprobe planen und wissen nicht recht wo man am besten beginnt? Hier erhalten Sie einige Tipps und Tricks worauf Sie bei einer Weinprobe achten sollten, damit sich Ihre Gäste auf den Wein ohne Störfaktoren konzentrieren können.

Die Präsentationwine-1655661_960_720

Wählen Sie die Weine aus und stellen Sie einzeln vor oder bringen Ihre Gäste einzeln Weine mit und stellen diese selbst vor? Besprechen Sie deren Qualität im Anschluss? Kennen Sie die Weine vorab, können Sie mehr dazu sagen und sind besser informiert. Bringen Ihre Gäste die Weine mit, sorgt dies für mehr Miteinander.

Wie viele Personen sollen daran teilnehmen?

Hochgerechnet kann man mit einer Flasche Wein ungefähr 12 Gläser füllen. Demzufolge ist 12 eine gute Zahl um die Gäste zu bestimmen. Somit benötigen Sie für die Probe lediglich eine Flasche pro Wein und können all Ihre Gäste testen lassen.

Die Wahl der Weine

Ihre Probe sollte eine Kombination aus unterschiedlichen Weinen haben. Es gibt eine klassische Reihenfolge der man folgen kann:

  • 1. Ein Schaumwein regt die Geschmacksnerven an.
  • 2. Gefolgt von Weißweinen.
  • 3. Rosé
  • 4. Rotweine
  • 5. Süßwein, der wiederum die Geschmacksnerven entspannt und umschmeichelt.

Eine weitere Idee wäre eine Blindprobe durchzuführen, bei welcher die Gäste nicht das Label der Flasche sehen können. Oder Sie schenken jeweils zwei verschiedene Weine vom gleichen Winzer in zwei Gläser und lassen einen Vergleich erstellen. Dies kann auch mit der gleichen Rebsorte aus verschiedenen Ländern geschehen.

Das Ambiente

Wählen Sie einen angenehmen und ruhigen Ort für Ihre Weinprobe. Einen Ort, an dem sich Ihre Gäste richtig wohlfühlen können. Möchten Sie Ihre Probe im Garten an einem schönen Sommerabend durchführen, achten Sie bitte darauf, dass keine stark duftenden Blumen oder Bäume sich in unmittelbarer Umgebung befinden.

Das Glas

Sicherlich spielt auch das Glas eine entscheidende Rolle und abhängig vom Weintypus müssen Sie die passenden Gläser bereitstellen. Ein Burgund braucht ein großes bauchiges Glas, wohingegen ein Riesling ein kleines Glas bevorzugt. Möchten Sie nicht für Ihren Schaumwein, Weißwein und Rotwein jeweils extra Gläser kaufen, bieten sich Sommeliergläser an.

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